1949 - Gründung in Remscheid

Aus der Tradition einer langen Reihe von Werkzeugfabrikanten gründete Robert Wolff 1949 die Werkzeugfabrik
Robert Wolff und legte den Grundstein für die heutige wolfcraft GmbH.

In Remscheid entstand die erste Manufaktur zur maschinellen Herstellung von Feilen und Raspeln für den
Eisenwaren- und Baustoffhandel. Ein starker Hieb mit der Haumaschine erzeugte die besondere Oberfl ächenstruktur der Raspeln. Diese Technik wurde im Laufe der Zeit mit pneumatischen Steuerungselementen weiterentwickelt. Die Maschinen fanden bis in die 80er Jahre Verwendung.

1968 - Umzug von Remscheid nach Weibern

Mit zunehmender Bedeutung des Do-it-yourself-Marktes folgten die strategische Ausrichtung auf das Baumarktgeschäft und der Produktionsortwechsel nach Weibern. In dem erweiterten Maschinenpark mit neuen Schleifautomaten entstanden die ersten rotierenden Schneidwerkzeuge.

Im selben Jahr startete die Produktion des ersten Fräsvorsatzes für Bohrmaschinen. Damit erschloss sich wolfcraft die nächste Komplexitätsstufe in der Fertigung. Erstmals wurden verschiedene Werkzeugkomponenten, Sinterteile, Kunststoffgehäuse etc. kombiniert und montiert. Mit der ersten SB-fähigen Blisterverpackung
revolutionierte wolfcraft die Branche – bis heute sind innovative Konzepte für den Handel ein wichtiger Erfolgsfaktor.

1975 - Erweiterung der Produktion in Weibern

In Weibern wurde der Maschinenpark um Aluminium-, Druckguss- und Grauguss-Werkzeuge erweitert.

Fräsautomaten und Schleifautomaten schafften neue Produktionsmöglichkeiten, mit denen
wolfcraft weitere Lösungen für handwerkliche Herausforderungen realisieren konnte.

Der erste Maschinen-Bohrständer wurde produziert. Bis heute wird er in nahezu unveränderter Mechanik hergestellt.

1976 wurde das Zentrallager in Kempenich eingeweiht. Bis heute ist die Logistik für wolfcraft ein wichtiger Teil der Wertschöpfung geblieben.

1985 - Variotec

Mit dem Variotec entstand der erste multifunktionale Maschinentisch – der Vorgänger der heutigen Master CUT-Serie.

Der Variotec verwandelte Handkreissägen, Stichsägen oder Oberfräsen in stationäre Geräte. Für die Fertigung wurde die Investition in eigene Stanz- und Biegemaschinen
für die Blechbearbeitung notwendig, die seit dem fester Bestandteil des Produktionsportfolios sind.

1990 - Lötstationen

Die ersten elektronischen Komponenten wurden verbaut. Im Bohrständer 5000 konnte erstmals die
Bohrtiefe mit einer digitalen Anzeige dargestellt werden.
Dafür wurde die Produktion um Lötstationen erweitert und es gab erste Joint Ventures mit Unternehmen in der
damaligen Tschechoslowakei.


1995 - Kempenich und Tschechoslowakei

Mit der Entwicklung des ersten 3-in1-Werk-, Spann- und Maschinentisches erhielt erstmals der Werkstoff Holz Einzug in die Produktionshallen.
Um die Fertigungskompetenz zu erweitern, investierte wolfcraft in ein modernes Holzcenter, in dem die Bauteile der neuen Produktlinie gesägt, gefräst und geschliffen
wurden.
Inzwischen verarbeiten wir heute pro Jahr 28.000 m² Holz. Alles aus nachhaltiger Forstwirtschaft und FSC-zertifiziert!

2000 Einhandzwinge aus Kunststoff

Pünktlich zum Jahrtausendwechsel brachte wolfcraft mit der Multifix den Vorgänger unserer erfolgreichsten
Produktentwicklung der EHZ PRO und EASY auf den Markt. Die erste und bis heute einzige Einhandzwinge, die das Spannen und Öffnen mit nur einer Hand ermöglicht.

Kunststoff war der Werkstoff der Wahl – also wurde der Maschinenpark um Kunststoffspritzmaschinen erweitert.
Um eine hohe, langandauernde Spannkraft durch speziell gehärtete Stahlschienen zu erzielen, entschied man sich, in eine induktive Härteanlage zu investieren. So behielt man alle Fertigungskompetenzen für die patentierte Neuentwicklung in den eigenen Händen.


2005 - Transportsystem aus Stahl

wolfcraft entwickelte mit dem faltbaren Transportsystem TS 800 das erste Produkt der erfolgreichen TS-Serie. Für die Fertigung der leichten aber dennoch robusten Sackkarre entschieden sich die Entwickler
für Rohrmaterial.

Es folgte die Investition in neue Rohrbiegemaschinen, Schweißroboter und innovative Schneidtechnik. Heute verarbeiten wir mehr als 2.100 Tonnen Stahl pro Jahr,
813 km Stangenmaterial.

2006 - Slowakei

In Malé Dvorniky (Slowakei) wurde die neue Produktionshalle in Betrieb genommen: 13.800 m² und ein hochmoderner, leistungsfähiger Maschinenpark
für Metall- und Holzverarbeitung, Kunststofffertigung sowie Montage und Verpackung.

Bis heute halten wir – von der Entwicklung der Idee, über den Musterbau bis zur Serienfertigung und Verpackung – alle Kompetenzen im eigenen Haus.

2010 - Projektlösungen

Mit den Sortimenten rund um Laminat und Trockenbau entwickelte wolfcraft erstmals komplette Projektlösungen, die den Anwender befähigen, die spezifischen handwerklichen Herausforderungen
zu meistern.
Die Kompetenzen aus den Bereichen Kunststoff-, Holz-, Blech und Gussfertigung sowie Montage wurden hier vereint, um innovative, clevere Projekthelfer zu entwickeln.Mit der Investition in eine moderne Laserschneidanlage, Flachbett- und Rohrlaser wurde die Metallbearbeitung auf ein neues Niveau gehoben.

2017 - Investitionen

Mit dem Bau einer neuen Halle wurde die Logistikzentrale in Kempenich deutlich vergrößert. Mit 4.650 zusätzlichen Palettenstellplätzen ist man nun langfristig für den weltweiten Versand der über
3.000 verschiedenen Artikel gerüstet.
Auch im Nachbarort Weibern erfolgten kräftige Investitionen: Die Produktionsstätte wurde baulich modernisiert und auf den neusten Stand der Technologie gebracht.
Für die Schulung der Außendienstmitarbeiter und Kunden entstand ein eigenes Schulungscenter.

2018 - Werk Slowakei und Weibern

Im Werk in Malé Dvorniky (Slowakei) wurde den Ausbau der Kunststofffertigungsstraße investiert.
In insgesamt 21 Spritzgussautomaten entstehen mehr als 15.000 verschiedene Kunststoffbauteile – 35 Millionen im Jahr.
Die Projektausrichtung wurde konsequent weitergeführt.
Auf der Eisenwarenmesse präsentierte wolfcraft 100 Neuheiten aus den Bereichen Messen, Elektrowerkzeug Zubehör, Kartuschenpressen und Messer, die überwiegend
in den eigenen Werken entstehen.