Grundwissen Runddübel
Wichtige Maße beim Dübeln
Bei Eck- und T-Verbindungen dürfen die Löcher in den Holzflächen nur maximal 2/3 der Holzstärke tief gebohrt werden. Der Rest des Dübels, plus 2-3 mm Luft für Leim, wird in die Gegenseite bzw. in die Stirnfläche des Bretts eingebohrt. Achten Sie also darauf, dass Sie bei diesen Verbindungen immer zwei Bohrtiefen, mit Hilfe des Dübelstops einstellen müssen. Als Beispiel: Bei einer Holzstärke von 18 mm und einer Dübellänge von 40 mm wird in die Fläche 12 mm tief und in die Stirnfläche 28 mm plus 2 mm Luft für Leim, also genau 30 mm tief gebohrt.
| Holzstärke | Dübel-Ø |
| 12 - 14 mm | 6 mm |
| 15 - 18 mm | 8 mm |
| 19 - 30 mm | 10 mm |
Der Dübeldurchmesser sollte zwischen 2/5 bis 3/5 der Holzstärke betragen. In der Tabelle oben finden Sie die wichtigsten Holzstärken und den dazu passenden Dübeldurchmesser. |
Bei Stirnflächenverbindungen wird der Dübel je zur Hälfte plus ca. 2 mm Luft für den Leim in die Bretter eingebohrt.
Dübelmarkierer
Dübelmarkierer (auch Dübelspitzen genannt) sind eine große Hilfe beim genauen Ankörnen der Gegenlöcher. Sie werden einfach in die zuvor gebohren Dübellöcher eingesteckt. Das Ganze wird dann auf das zu markierende Brett gelegt, dabei hinterlassen die Spitzen die exakten Bohrpunkte für die Gegenlöcher.
Dübelverbindungen richtig bohren
- Führen Sie zuerst immer den Bohrer in die Bohrbuchse ein, bevor Sie die Bohrmaschine einschalten.
- Bewegen Sie den Bohrer immer rechtwinklig und ohne seitlichen Druck in der Bohrbuchse.
- Bewegen Sie den Bohrer immer vor und zurück, damit die Spanabfuhr während des Bohrens verbessert wird.
Dübelverbindungen richtig verleimen
Leimen Sie die Dübel immer zuerst in die Stirnbohrungen und achten Sie darauf, dass die Dübel nur max. 2/3 der Holzstärke vorstehen dürfen. Geben Sie nicht nur Leim in die Dübellöcher, sondern auch auf die Stirnflächen der Böden, das erhöht zusätzlich die Festigkeit der Leimfugen.
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